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Website-Gestaltung

Seitenstruktur: Hauptnavigation



Seitenstruktur: Seiteninhalt

Gestaltungs-Grundsätze

Eine gute Website erfüllt den Anspruch, die zwei wesentlichen Komponenten eines Internetauftritts optimal miteinander in Einklang zu bringen: Inhalt und Erscheinungsbild. Denn dies ist die Aufgabe einer Website; dem Besucher soll Information vermittelt werden, präsentiert in einer angemessenen und ansprechenden Form.

Die Gestaltung darf die Inhalte dabei nicht in den Hintergrund drängen. Sie dient keinem Selbstzweck, sondern ist vielmehr dazu da, die Inhaltsdarstellung zu unterstützen - durch die Bereitstellung eines geeigneten Seitenaufbaus, die Gewährleistung guter Lesbarkeit sowie einen insgesamt positiven optischen Eindruck beim Nutzer.

Struktur und Navigation

Eine klare Gliederung ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Besucher auf den Internetseiten zurechtfindet. Das betrifft zum einen den Aufbau einer Seite, auf der die verschiedenen Elemente (Menüs, Titel, Hauptinhalt etc.) klar unterscheidbar und somit leicht erfassbar platziert werden sollten - und zwar über alle Seiten des Auftritts hinweg auf die gleiche Weise.

Zum anderen ist der Grundsatz auf die Website als Ganzes anwendbar; die einzelnen Seiten eines Internetauftritts sollten zueinander logisch angeordnet, d.h. in eine baumartige Struktur aus über- und untergeordneten Themen einsortiert sein. Dieser Aufbau bildet sich in den Menüs ab, die dem Besucher die Navigation ermöglichen.

Farben

„Je bunter je besser“ darf nicht der Ansatz sein. Farben sollten mit Bedacht und unter Berücksichtigung der Thematik des Inhaltes ausgewählt werden. Sie müssen aufeinander abgestimmt sein und in der Textdarstellung optimale Kontraste abbilden, um eine problemlose Lesbarkeit zu gewährleisten.

Internetstandards

Eine gute Website lässt sich mit jedem Internetbrowser darstellen und sieht dabei immer gleich aus. Da aber jeder Browser den Quelltext einer Internetseite auf seine eigene Art interpretiert, kommt es leicht zu Abweichungen in der Darstellung. Diese gilt es während des Erstellungsprozesses der Website zu beseitigen bzw. zu minimieren.

Ein Grundsatz sollte daher die Einhaltung der Internetstandards des „World Wide Web Consortiums“ (W3C) sein, denn die gängigen Browser richten sich in ihren aktuellen Versionen immer stärker nach diesen Vorgaben. Eine entsprechend erstellte Website garantiert also größtmögliche Unterstützung und ist gleichzeitig auch für zukünftige Browser-Generationen gerüstet.

Außerdem sind standardkonforme Websites semantisch korrekt aufgebaut, d.h. ihr Quelltext hält sich an eine vorgegebene Struktur. Auch wenn dieser „Bauplan“ einer Internetseite dem normalen Nutzer verborgen bleibt, ist er dennoch ein zentrales Element auf dem Weg zur Barrierefreiheit.

Barrierefreiheit

Die konsequente Anwendung der vorgenannten Grundsätze ist die Voraussetzung für die Erstellung einer barrierefreien Website; also einer Website, die von allen Besuchern uneingeschränkt genutzt werden kann - unabhängig von ihren technischen Möglichkeiten oder eventuellen körperlichen Einschränkungen (z.B. Blindheit oder Sehschwäche). Das W3C hat auch dazu Standards erarbeitet, mit denen drei Stufen der Barrierefreiheit definiert werden. Eine moderne Website sollte bestrebt sein, zumindest die Vorgaben der ersten Stufe zu erfüllen oder - wo dies nicht möglich ist - dieser nahezukommen.


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